Kapitaldeckungsverfahren - Definition. Was ist Kapitaldeckungsverfahren
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Was (wer) ist Kapitaldeckungsverfahren - definition


Kapitaldeckungsverfahren         
Das Kapitaldeckungsverfahren (auch: Kapitaldeckungsprinzip) ist ein Kalkulations- und Finanzierungsverfahren von (privaten) Individualversicherungen sowie von Sozialversicherungen, die auf Pflichtmitgliedschaft beruhen.
Beispiele aus Textkorpus für Kapitaldeckungsverfahren
1. Da die Umlagefinanzierung erst seit zehn Jahren besteht und sich nur ein kleiner Kreis von Bürgern auf einen Vertrauensschutz berufen kann, sollte umgehend auf das Kapitaldeckungsverfahren umgestellt werden.
2. Bisher funktioniert der Insolvenzschutz durch eine Mischung aus Umlage und Kapitaldeckungsverfahren im Rahmen des Pensions–Sicherungs–Vereins (PSVaG). Geht ein Betrieb Pleite, werden die schon laufenden Renten sofort auf alle anderen Mitglieder umgelegt.
3. Januar 2004 trat ein einheitlicher Steuersatz (Flat Tax) von 1' Prozent in Kraft, als Kernstück eines umfassenden Reformpaketes, das auch den Arbeitsmarkt liberalisierte, das Gesundheitswesen umstrukturierte und das Pensionssystem auf das Kapitaldeckungsverfahren umstellte.